Informationsreise aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina zum Thema "Kleinwasserkraft"

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Im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet vom 11. bis 13. Juni 2018 eine Informationsreise für kroatische und bosnisch-herzegowinische Multiplikatoren nach Deutschland statt.

  • Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung am 11. Juni 2018 im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München gibt Einblicke in die aktuelle Lage, Trends und Perspektiven für die Anwendung von Kleinwasserlösungen in Deutschland und in Kroatien bzw. Bosnien-Herzegowina. Deutsche Unternehmen sind herzlich eingeladen an dieser Veranstaltung teilzunehmen und sich über das Anmeldeformular anzumelden.

  • Besuch von Referenzprojekten und Einrichtungen

Vom 11. bis 13. Juni 2018 werden verschiedene Referenzobjekte sowie Forschungseinrichtungen in der Region München und Bayern besucht. Durch die Besuche und das Kennenlernen herausragender Praxisbeispiele Kleinwasser in Deutschland, wird eine Plattform für den bilateralen Austausch und weitere internationale Kooperationen geschaffen.

  • Die Delegation

Die Delegation aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina besteht einerseits aus Entscheidungsträgern aus Verbänden auf kommunaler und nationaler Ebene, andererseits aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft mit einem Interesse an Energiegewinnung aus kleinen Wasserkraftanlagen.

  • Potenzial für deutsche Unternehmen

Wasserkraft ist der bedeutendste Energieträger Kroatiens, zudem ist der Wasserkraftsektor in Kroatien sehr gut entwickelt. Etwa 95% der in Kroatien installierten Kapazitaten zur Stromerzeugung befinden sich im Besitz des staatlichen Energieversorgers Hrvatska elektroprivreda d.d. (HEP). Dazu gehoren 16 grose Wasserkraftwerke, in denen insgesamt 2.157,94 MW installiert sind und sieben Kleinwasserkraftwerke mit 28,64 MW. Der Nationale Aktionsplan Erneuerbare Energien sieht bis 2020 einen signifikanten Zubau von Wasserkraft, sowie eine Modernisierung bestehender Anlagen in Kroatien vor. Im Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien bis 2020 liegt der Schwerpunkt vorrangig auf großen Wasserkraftwerken, gefolgt von Biogas, Biomasse und Kleinwasserkraftwerken. Groß- und Kleinwasserkraftwerke sollen bis 2020 mit 79,9% den höchsten Anteil an der Stromerzeugung des Landes einnehmen. Vor diesem Hintergrund bieten sich sehr gute Geschäftschancen für deutsche Anbieter.

Bosnien und Herzegowina wird seinen Strom auch künftig hauptsächlich auf der Basis von Braunkohle und Wasserkraft erzeugen. Damit ist Wasserkraft bei weitem der dominante erneuerbare Energieträger. Aufgrund seiner Geographie verfügt BuH über Gebirgsflüsse mit großem Gefälle und Flüsse mit großem Abfluss, die beide über ein großes Potential für Wasserkraftnutzung verfügen. Das geschätzte Wasserkraftpotential der kleinen Wasserkraft liegt bei ca. 2.500 GWh/Jahr. Derzeit gibt es lediglich ca. 25 kleine Wasserkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 36 MW. Es wurden ca. 100 Lizenzen für neue kleine Wasserkraftwerke erteilt (<5 MW), insg. ca. 200 MW. Neben einigen wenigen Projekten für große Wasserkraftanlagen soll insbesondere ein bedeutender Zuwachs bei den kleineren Wasserkraftanlagen erfolgen. Hierzu wurden bereits über 400 Standorte für kleine Wasserkraftanlagen identifiziert.

EE Energie
Wirtschaftsförderung
Fact-Finding Missions
Kleinwasserkraft
11.06.2018 - 13.06.2018

Länder

Bosnien und Herzegowina
Kroatien
München

Veranstaltungsort:

ConferenceCenter Haus der Bayerischen Wirtschaft, Raum: „Nürnberg“ (1-3)
Max-Joseph-Straße 5
80333 München

Kontakt

Dirk Kalusa

Dirk Kalusa

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       dk [at] eclareon.com

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+49 30 88 66 740 50