Informationsreise Offshore Windenergie in Japan

Im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet vom 19. bis 22. Oktober 2020 eine (Online)-Informationsreise für Unternehmensvertreter und Entscheidungsträger aus Japan zum Thema „Offshore Windenergie“ statt.

Neben einer halbtägigen Auftaktveranstaltung werden der Delegation virtuelle Besuche bei ausgewählten Projekten und Best-Practice-Beispielen ermöglicht, um sich aus erster Hand über Technologien und Lösungen aus dem Bereich der Offshore Windenergie zu informieren.

Vertreter von staatlichen und privaten Unternehmen, Netzbetreibern, Ministerien, Behörden und Energieverbänden aus Deutschland, sind herzlich eingeladen der Delegation virtuelle Einblicke in deutsche Lösungen und Projekte aus dem Bereich Offshore Windenergie anzubieten.

Gerne kontaktieren Sie hierfür den Ansprechpartner in Deutschland, wenn Sie ihr Werk, Produktionsanlagen, Ihr Institut o.ä. für einen virtuellen Besuch der Delegation zur Verfügung stellen wollen.

Diese Veranstaltung wird organisiert von dem Beratungsunternehmen eclareon in Zusammenarbeit mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan).

 

Offshore-Wind in Japan gewinnt in Japan allmählich an Bedeutung. Auch wenn sich der Ausbau der Windenergie weltweit dynamisch entwickelt und auch große Investitionen von japanischen Unternehmen miteinschließt, schien Japan bei dem Ausbau im eigenen Land bisher noch recht unentschlossen. Dies ist in Bezug auf Onshore-Wind verständlich, da hier die geographischen Gegebenheiten den Ausbau stark begrenzen. In Bezug auf Offshore-Windenergie wird jedoch ein weitaus größeres Potenzial gesehen, immerhin hat Japan mit fast 30.000 km die siebtlängste Küstenlinie der Welt, auch wenn stark abfallende Wassertiefen vor den Küsten die Offshore-Technik vor neue Herausforderungen stellen. In vielen Fällen sind Windanlagen mit schwimmenden Fundamenten erforderlich, um in einer Tiefe von mehr als 50 Metern Offshore-Anlagen betreiben zu können. Die Konstruktions- und Wartungskosten hierfür sind allerdings noch vergleichsweise hoch. Für deutsche Unternehmen bieten sich in Japan mehrere neue Offshore-Geschäftschancen, besonders was die Zulieferung von Komponenten oder den Know-how-Transfer angeht. Deutsche Unternehmen, die darüber nachdenken in Japan geschäftlich tätig zu werden, sollten hier jedoch nicht zu lange zögern. Ähnlich wie beim Ausbau des Solarstroms in Japan werden die besten Gebiete in den nächsten Jahren vergeben sein. Der Aufbau der Zuliefererkette hat bereits begonnen.

EE Energie
Wirtschaftsförderung
Fact-Finding Missions
Erneuerbare Energie
19.10.2020 - 22.10.2020

Länder

Japan

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Sebastian Ulm

Sebastian Ulm

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